Über das Leben

"Das Leben ist eines der Härtesten!"
Diese oder ähnliche Ausprüche über das Leben lassen mich doch immer wieder aufhorchen.
Stimmt das?
Ist das Leben wirklich so hart?
Das kommt tatsächlich auf den Betrachtungswinkel an. Für manche Menschen ist das Leben hart. Sie erleiden schwere Schicksale und zerbrechen daran. Andere Menschen erleiden auch Schicksalsschläge, aber sie zerbrechen nicht.
Was machen sie anders?
Sie lassen sich nicht unterkriegen.
Ihnen gelingt es, den Auftrag hinter einem Schlag zu erkennen und nach einer angemessenen Verarbeitung den Schlag in ihr Leben zu integrieren.
Sie bleiben nicht hängen. Sie gehen weiter. Bleiben am Leben...
Tatsächlich leben wir gerade in einer Zeit, in der es relativ friedlich zugeht. Wir müssen uns ausnahmsweise mal nicht um unser Überleben kümmern, sondern dürfen wirklich leben. Das hat zur Folge, das wir Veränderungen anstoßen können, Heilungsarbeit für Generationen leisten und eine Neuausrichtung der Menschheit initiieren können, die so noch nicht da gewesen ist.
Wer mit älteren Menschen spricht, der mag in diesem Zusammenhang hören, das die "Jugend" verweichlicht.
Ja, wir werden weicher, um zu fühlen und um endlich mit anderen Ebenen des menschlichen Daseins in Berührung zu kommen.
Spiritualität, Quantentechnologien, Resonanzgesetze.
Und eben die Sicht auf die Welt und wie ich die Welt sehe, so ist die Welt.
Wie im Innen, so im Außen.
Das Wissen um diese universellen Gesetzmäßigkeiten wird heute immer mehr Allgemeingut.
Also stimmt es für den einen, das das Leben hart und ein einziger Kampf ist und für den anderen stimmt es, das das Leben ein Ponyhof ist.
Aber ganz einfach aussuchen geht hier nicht. Woher unsere Sicht auf das Leben kommt ist multifaktoriell. Genetik, Vorbild der Eltern, Erfahrungen, Freundeskreise. All das prägt unsere Weltsicht.
Und jede hat seine Berechtigung. Je vielfältiger die Ansichten der Menschheit sind, um so lebendiger, bunter, reicher und kreativer können wir sein und gerade Kreativität ist etwas, was wir dringend brauchen, um die anstehenden Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.
Die Geschichte zeigt immer wieder, das ein Gleichschalten von Gedanken der Menschheit nichts Gutes bringt, eher das Gegenteil heraufbeschwört.
In meiner Arbeit geht es immer wieder darum, die einzelne Person in ihrer Einzigartigkeit zu wertschätzen.
Aber es geht hauptsächlich darum mehr Freude und Gelassenheit und Fri eden in einer Person zu initiieren.
Manchmal muss man dafür erst durch ein tiefes Tal der Tränen, denn alles, was wir in unserem bisherigen Leben nicht betrauert haben muss betrauert werden. Nach dieser Verarbeitung und Integration ist man quasi nicht mehr an die Vergangenheit gebunden, sondern ist bereit, sich endlich die Freude zu gönnen, die jeder von uns haben sollte.
Für viele Menschen ist es schwieriger glücklich als unglücklich zu sein.
Warum?
Weil dann diese ganzen edanken kommen: Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein. Wenn es zu gut läuft kommt doch eh wieder ein Dämpfer. Sei nicht zu überheblich, du bekommst einen drüber etc.
Und viele wissen garnicht, wie gut es ihnen gehen kann. Weil sie es noch nie erlebt haben.
Ich konnte es auch nicht glauben, wie unbelastet und frei ich sein kann. Hätte mir das jemand erzählt, ich hätte damit nichts anfangen können. So wie du vielleicht jetzt auch gerade.
Natürlich ist das ein "langer" Weg, aber jeder Weg beginnt doch mit dem ersten Schritt und mit einem Ziel vor Augen läuft es sich noch besser.
Also! Worauf wartest du?


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