Innere Einstellungen

Jeder von uns hat eine innere Einstellung dem Leben gegenüber.

Mitlerweile erkennen viele Menschen, das es hinderlich ist, alles zu bewerten, vor allem Angst zu haben oder sich immer wieder zu ärgern. Viele haben für sich erkannt, das es in ihrem Leben leichter läuft, wenn sie loslassen und aufhören, das Schlechte zu sehen oder zu erwarten.

An allen Ecken und Enden begegnet man den so genanten “Neuen Energien”. Dieses Wissen ist überall verfügbar und verbreitet sich immer schneller. Das Wissen wird immer mehr Allgemeingut und kommt mehr und mehr aus der Esoterik-Ecke heraus. Daher können alle, die wollen von diesem Wissen um die “Neuen Energien” profitieren. Genau so erfolgreich ist die Mutter, die mit Hilfe der Kinesiologie oder des Matrixen ihren Kindern den Weg durch die Schule erleichtert, Wachstumsschübe abpuffert oder bei Liebeskummer unterstützt.
Wenn mir meine inneren Einstellungen mal wieder im Wege sind, übernehme ich die Verantwortung für mich, mein Denken und Fühlen und gehen zur Kinesiologin meines Vertrauens. Es ist immer wieder spanndend, wie bereichernd und lösend die Sitzungen bei ihr sind. Was ich für mich am Wichtigsten dabei emfinde, ist die Tatsache, das ich mit der Übernahme der Verantwortung niemand für meine Gedanken und Gefühle verantwortlich machen brauche. Ich sage nicht: Mein Vater hat mich nicht genug geliebt und nun bin ich in meiner Beziehungsgestaltung zu Männern verunsichert und will mich am liebsten gar nicht binden. Ich sage: Da gibt es etwas in meiner Vergangenheit, was sich auf meine Empfindungen im Heute auswirkt und das möchte ich verändern. Und ich möchte frei sein, mich nicht über mein Gegenüber ärgern zu müssen.

Sehr hilfreich ist für mich an dieser Stelle das “Segnen”. Ich habe erkannt, das alles, was mich bei einem Gegenüber nervt, ängstigt, verunsichert oder auch anzieht Teile sind, die in mir selbst ihren Ursprung haben. Sehe ich z.B. jemanden, der bettelarm ist und merke, das es mich ängstigt, so erkenne ich, das ich nicht vor der Person selbst Angst habe, sondern davor, selbst einmal bettelarm zu sein. Dann segne ich diese Person und nehme die Projektion von ihr zurück zu mir und erkenne an, das ich auf einer gewissen Ebene mit dieser Person und ihrem Schicksal verbunden bin. Der Segen verdeutlicht mir, das ich, wenn ich mich selbst mehr und mehr lieben will, alles um mich herum mehr schätzen und anerkennen muss. Und alles in seinem So-Sein als Leben sehen darf und nicht als etwas, was bekämpft oder weggedrückt werden muss.
Alles im Außen ist ein Spiegel meiner Innen-Welt.
Ich segne und kann dann los lassen. Segnen erlöst, befreit und nimmt verdichtete Ernergie zurück.
Es verändert meine innere Einstellung.


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